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Kinder & ElternFür Angehörige40 Min. Lesezeit

Das ängstliche Kind begleiten

Was die Angst eines Kindes unbemerkt aufrechterhält und was sie zurückgehen lässt: validieren ohne zu beruhigen, Akkommodation abbauen, die Mutleiter bauen. Mit den genauen Sätzen, die man sagt.

Kurz gefasst

Diese Ressource richtet sich an Eltern eines ängstlichen Kindes oder Jugendlichen. Sie erklärt zuerst den Mechanismus, der die Angst an ihrem Platz hält — und die Rolle, die dabei ungewollt die liebevollsten Reaktionen spielen. Dann beschreibt sie, was die Angst zurückgehen lässt, mit präzisen Formulierungen statt vager Grundsätze. Die Frage der Behandlung, Psychotherapie und Medikament, wird offen behandelt.

Thema
Kinder & Eltern
Für wen
Für Angehörige
Sprachen
FR · EN · DE · IT · ES · ZH · AR

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Das Programm

Diese Ressource begleitet eine fachliche Betreuung, sie ersetzt sie nicht. Sie finden hier die Beschreibung der Angststörungen, wie Fachpersonen sie verwenden. Eine Beschreibung zu lesen erlaubt jedoch keine Diagnose: Nur eine Kinder- und Jugendpsychiaterin, eine Kinderärztin oder eine ausgebildete Psychologin kann sie stellen. Keine Entscheidung über ein Medikament wird beim Lesen eines Textes getroffen, auch nicht dieses: Sie wird mit der Ärztin oder dem Arzt getroffen, die Ihr Kind betreuen. Und wenn Ihr Kind vom Sterben spricht, sich verletzt, das Essen verweigert oder seit mehreren Tagen nicht in der Schule war, beenden Sie diese Lektüre nicht, ohne einen Termin zu vereinbaren.

1. Bevor Sie beginnen

Ihr Kind fragt Sie zehnmal, ob Sie wirklich um halb fünf am Schultor stehen. Es weigert sich, bei seinem Cousin zu übernachten. Jeden Sonntagabend tut ihm der Bauch weh. Es ruft dreimal pro Nacht. Es will im Restaurant nicht selbst bestellen, nicht mehr zum Sport, nicht in einen Raum, in dem Leute sind. Sie antworten, Sie beruhigen, Sie begleiten, Sie richten es ein — und trotzdem wird die Liste dessen, was es nicht mehr kann, Monat für Monat länger.

Diese Ressource ist für genau diese Lage geschrieben. Sie betrifft Kinder und Jugendliche von etwa 4 bis 18 Jahren, bei denen die Angst zu viel Raum einnimmt: Befürchtungen, Sorgen, Verweigerung, körperliche Beschwerden, Ausbrüche in dem Moment, in dem etwas bewältigt werden soll.

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